Unser Vietnam Reisebericht • 3,5 Wochen von Hanoi nach Ho Chi Minh

Für uns ging es im August 2022 für 3,5 Wochen durch Vietnam und deswegen kannst du hier unseren Reisebericht lesen. Wir sind vom Norden in den Süden gereist und haben insgesamt eine Strecke von ca. 1600 Kilometer hinter uns gelassen.  Die Distanzen darf man echt nicht unterschätzen, wir waren einmal 14 Stunden unterwegs. Vietnam ist ein unglaublich vielfältiges Land und hat viele schöne Orte. Vor allem die kleine Insel Cat Ba hat uns richtig gut gefallen, hier haben wir viel mit dem Roller erkundet, waren in der Halong Bucht und hatten eine richtig schöne Zeit.

Vietnam reisebericht
Vietnam Reisebericht

Vietnam Top 5 und Route

    Inhaltsverzeichnis: HanoiCat BaNinh BinhDong HoiDa NangMui NeCan Tho Ho Chi Minh

    Vietnam Reisebericht • Tag 1-4 Hanoi 

    Vom Flughafen wurden wir mit einem Taxi abgeholt und waren fitter als gedacht. Da wir zuvor am Flughafen in Malaysia geschlafen haben, ging das alles besser als gedacht.

    Eine gute halbe Stunde später waren wir mitten im Gewusel. Unzählige Roller, Autos und Fahrräder fuhren an uns vorbei. Wobei Roller die Stadt echt dominieren und überall wird gehupt was das Zeug hält. 

    Hotel mitten im Stadtzentrum

    Am Hotel begrüßte uns ein junger Mann, schnappte sich unsere Backpacks und war schon fast im Fahrstuhl. Marius bezahlte noch schnell den Taxifahrer. 

    Unsere Backpacks waren so schwer, er stand wie gesagt schon im Fahrstuhl und pustete wie verrückt. Wir entschuldigten uns das sie so schwer sind, er nickte nur paar Mal ganz verhalten mit den Worten, ok, ok. 

    Das Zimmer war leider sehr dunkel, sodass wir kein Tageslicht sahen. Wir stellten erstmal alles ab und kamen erstmal an. 

    Vietnam Reisebericht , 2. Tag • Hallo Hanoi

    Den zweiten Tag starteten wir dann ausgeruht in den Tag, wir schliefen so gut, dass wir erst um 9 Uhr wach wurden. Nach 10 Stunden Schlaf waren wir dann fit genug um Hanoi zu erkunden.

    Also ging es zuerst frühstücken, wir liefen ein ganzes Stück durch die Stadt und mitten ins Zentrum. Wir hatten uns ein vegetarisches Restaurant herausgesucht, wo man Pho essen kann. Das klassische Nudelsuppengericht. 

    Mit unseren ersten Schritten durch die Stadt hat uns Hanoi gleich richtig gut gefallen. Für den heutigen Tag hatten wir uns vorgenommen zum Hoan Kiếm See zu gehen, dort ist direkt auf dem Wasser ein Tempel. 

    Hoan Kiếm See
    Reisebericht Vietnam – Hanoi Hoan Kiem See –

    Wir beobachten das Treiben 

    Nach dem Frühstück setzten wir uns in ein Cafe am Straßenrand und probierten einen traditionellen Kaffee. Der besteht aus Kaffee und gesüßter Kondensmilch und überall steht der Name Ca Phe Sua. Als wir unseren Kaffee hatten, uns auf die kleinen Höckerchen am Straßenrand setzten, beobachteten wir das Treiben. Wir waren so begeistert und hätten noch Stunden so da sitzen können. 

    Hoan Kiem See

    Bevor wir fast ganz versackten, standen wir auf und gingen Richtung See. Auf dem Weg kamen wir an einem Laden vorbei, der viele Shakes verkaufte. Wir hatten die ganze Zeit schon richtig Lust auf Matcha, also holten wir uns einen kühlen Matcha Shake. Das tat so unfassbar gut, bei der Hitze.

    Am See haben wir uns kurz hingesetzt, denn entweder war es der Kaffee, der uns kurz mal die Schuhe auszog oder das Wetter. Mir war richtig schwindelig und extrem heiß. Marius ging es ähnlich, ihm war auch plötzlich ganz komisch. Der Schweiß lief uns beiden den Rücken runter. 

    Ngoc Son Tempel

    Nachdem wir etwas runterkamen, ging es in den Tempel. Direkt am Eingang holten wir uns die Tickets und zahlten 60.000 VND (2,52 €). Um rüber zum Tempel zu kommen, mussten wir über die rote Morgenlichtbrücke gehen. 

    Das Gelände bestand aus drei Gebäuden, wobei für uns nicht der Tempel das Highlight war, sondern eher das ganze drumherum, die Brücke und der See. 

    Auf der Suche nach Abendessen

    Nach einer größeren Pause über die Nachmittagszeit wollten wir uns was zum Abendessen suchen, bevor wir auf den Nachtmarkt gingen.

    Es schüttete wie aus Eimern, Hunger hatten wir aber auch. An der Rezeption bekamen wir einen Schirm, damit wir wenigstens erstmal draußen sind.

    Train Street 

    Der Regen ließ nicht wirklich nach, da wo wir gestern essen waren, wollten wir aber auch nicht schon wieder hin. Irgendwie liefen wir nur umher, an einer Stelle leuchtete es und ich meinte zu Marius, lass uns doch da hochgehen.

    Und ja, da standen wir direkt an der Train Station. Das Highlight eines jeden Touristen in Hanoi. Ganz unverhofft ging es die Straße hoch, entlang der Schienen und wir setzten uns irgendwo rein. Es wirkte nicht merklich teurer als woanders. Wir haben uns zwei Nudelgerichte bestellt und haben ein klein wenig mehr bezahlt als am gestrigen Tag. 

    Coole Atmosphäre

    Die Atmosphäre mit den ganzen Lampions und Lichtern war richtig schön, war ein cooler Zufall, dass wir ausgerechnet dann hier was gegessen haben. Es war leerer als gedacht, aber das lag wahrscheinlich auch daran, dass es regnete. 

    Wir setzten uns ganz nach oben auf die Terrasse und hinter uns saß eine kleine Mädelsgruppe. Zwischendurch kam mal ein Straßenverkäufer hoch, der versuchte seine Waren zu verkaufen. Er fragte uns, ob wir Zigaretten kaufen wollen, aber wir nickten dankend ab. Dafür hat er den Mädels was verkaufen können.

    Abendmarkt 

    Am Abend sind wir zum Nachtmarkt, der ist immer am Wochenende, von Freitag bis Sonntag, zwischen 20:00-23:00 Uhr. 

    Hier bekommt man wirklich jede Menge Schnick schnack, Klamotten, Handarbeiten und ein paar Streetfood Stände stehen an den Seiten. Wir liefen da ohne jegliche Erwartungen rein, hätten uns aber weniger Klamotten und mehr Stände gewünscht, wo man vielleicht das ein oder andere Obst und Spezialitäten günstiger bekommt. Nur zwei Mal sahen wir jemanden mit einem kleinen Obstkorb, das war aber abseits vom Markt. 

    Während wir da so durch schlenderten, kam ein Stand mit vielen Comic Figuren, unter anderem Dragon Ball. Das war natürlich ein Highlight für Marius, er grinste über beide Backen. 

    Der Markt ist echt groß und führte bis zum See. Dort steppte ordentlich der Bär, die Menschen tanzten, in einer Straße, spielte eine Band, wo sich eine große Traube bildete und eine Gruppe Jugendlicher sprang Seil.

    Vietnam Reisebericht • Tran Quoc Pagode 

    Am zweiten Tag nahmen wir uns eine Menge vor, am Ende klappte davon aber leider nicht alles, wie wir uns das vorstellten.

    Schon morgens hatten wir das Problem mit dem Bargeld, wir hatten so gut wie nichts mehr, haben uns aber gesagt das wir unterwegs schon was finden werden. Es ging einen ordentlichen Fußmarsch zum Westsee.

    Unterwegs hielten wir immer wieder an Automaten, entweder hatten die nicht so viel Geld drin oder aber es fielen Gebühren an. Wir hatten einen ganz bestimmten Automaten im Kopf. Die VP Bank erhebt nämlich keine Gebühren bei der DKB. 

    Die Pagode hatte kurz geschlossen

    Ziel unseres Ausflugs war die Pagode. Die hatte aber zwischen 11:30 Uhr und 13:30 Uhr geschlossen. Es war aber erst 12:10 Uhr. Wir hatten also noch Ewigkeiten Zeit, es lohnte sich aber nicht noch in den Park zu gehen, weil wir da auf dem Rückweg eh vorbeigingen.

    Also ging die Suche nach einem ATM weiter 

    Wir hatten gelesen, dass eine andere Bank auch keine Gebühren erheben soll. Der ATM war aber von der Pagode nochmal 1,5 Kilometer in die andere Richtung. Also schmissen wir Maps an und liefen los. Der Weg war aber leider komplett umsonst. Nun ja, der Automat streikte und wir bekamen wieder kein Geld, also ging es wieder zurück zur Pagode. 

    13:30 Uhr und die Pagode machte auf 

    Die Pagode öffnete, wir schmissen uns in lange Klamotten und dann ging es rein. Für die Pagode mussten wir keinen Eintritt zahlen. Die war auf jeden Fall gut besucht, aber auch von einigen Einheimischen. 

    Das war unsere allererste Pagode, vorher hatten wir noch keine gesehen. Die Pagode ist der älteste buddhistische Tempel in Hanoi und hat eine wirklich schöne Anlage.

    Hier konnten wir außerdem einem Pärchen beim beten zu schauen. Wir lieben sowas zu beobachten, vor allem mögen wir den Geruch von Räucherstäbchen. 

    Tran Quoc-Pagode
    Tran Quoc-Pagode

    Unser Rückweg stand bevor

    Wir schmissen wieder Maps an, er zeigte VP Automaten an. Problem war, dass einer nach dem Nächsten entweder in einem Militär oder Polizei Gelände war und wir da nicht rein durften. Toll, danke Google. 

    Mit dieser ganzen Sucherei verschwendeten wir ordentlich unseren Tag. Museen machten schon bald zu und das was wir uns vornahmen, klappte nicht.

    Es war mittlerweile schon 16 Uhr und wir gingen an den üblichen Automaten, dann am Hotel. Problem war, unsere Beine taten mittlerweile so weh, aber unterwegs hätten wir uns auch kein Grab nehmen können ohne Bargeld. 

    Auf einen Kaffee zur Train Street

    Unsere Beine brauchten eine Pause und wir setzten uns an der Train Station in ein Kaffee und tranken ein Kokos Kaffee. Es war unglaublich voll und richtig was los. Wir planten unseren Abend, denn wir wollten noch was essen gehen und danach zum Fußballspiel von Hanoi.

    Kaum noch Zeit  

    In einem zackigen Schritt ging es am Abend zum Stadion, es war nur noch eine dreiviertel Stunde bis Anpfiff. Am Stadion war das so voll, überall Roller die hupten, Menschenmassen die sich durch drängelten und wir mitten drin. Wir fragten uns, wo man Karten herbekommen soll und haben jemanden gefragt. Der sagte uns dann, dass es zu spät ist und das Spiel ausverkauft ist. Na toll, das worauf wir uns den ganzen Tag freuten, fiel auch ins Wasser. Nicht zu ändern, dennoch waren wir schon ziemlich gefrustet, vor allem weil die Stimmung vor dem Stadion echt gut war. So ein Mist. 

    Vietnam Reisebericht  • 3. Tag in Hanoi

    Unseren letzten Tag in Hanoi wollten wir nochmal voll auskosten. Zwei Museen, die Zitadelle und das Wasserpuppentheater am Abend, volles Programm. Die Karten für das Wasserpuppentheater hatten wir uns am Abend davor schon online bei getyourguide* gekauft. 

    Bevor wir die Karten holten, gingen wir aber erstmal frühstücken, in dem Restaurant waren wir gestern schon. Da gibt’s richtig leckere vegetarische Banh Mi Baguettes und den wohl besten Kokosnuss Kaffee in Hanoi.

    Ein Stück durch die Altstadt

    In der Altstadt kann man sich echt verlieren, ob Garküchen oder die vielen verschiedenen Häuser, alles hat irgendwie seinen Charme. 

    Da wir aber auch direkt am Wasserpuppentheater vorbeikamen, tauschten wir schon mal unsere online Tickets ein.  Wir dachten, das geht ganz leicht an der Theaterkasse, aber wir sollten ein Stück um die Ecke in ein anderes Büro. Vermutlich waren wir zu früh da, weswegen wir woanders hin mussten. Wir dachten nur es ist schlauer diesmal früher als später dran zu sein. 

    Auf unserem Weg lag auch noch die St.Joseph Kathedrale. Hier machten wir kurz einen Halt bevor es ins erste Museum ging.

    Altstadt Hanoi
    Reisebericht Vietnam – Altstadt von Hanoi-

    Vietnamesisches Frauenmuseum

    Zum Frauenmuseum war es dann gar nicht so weit. Über drei Stockwerke haben wir uns interessante Themen zur Frauenrolle in Vietnam angeschaut. Unter anderem lernten wir was zur Hochzeit, Geburt, Kindererziehung, Landwirtschaft, Revolution, Krieg, Kleidung und dem Glauben. Sehr interessant und für 3,35 € wirklich nicht teuer.

    Hoa Lo Prison Museum

    Von einem Museum ins Nächste. Leider hatte das Mausoleum am Montag zu, sodass wir eine Alternative suchten. Also gingen wir ins Gefängnismuseum. Das fanden wir tatsächlich aber nicht so interessant und wir waren auch relativ schnell wieder draußen. Wahrscheinlich hätten wir uns einen Audioguide nehmen sollen, um alles besser nachempfinden zu können, denn es gab nur wenige Tafeln zum Lesen. 

    Zitadelle Tang Long 

    Die Zitadelle war Kaiserhof mehrerer vietnamesicher Kaiserdynastien. Es gibt vieles, was man sich auf dem Gelände anschauen kann, mehrere Tore, Tempel und  im hinteren Teil befindet sich eine überdachte Ausgrabungsstätte. Wir hätten locker 2 Stunden rumbekommen, da uns aber die Zeit etwas im Nacken hing wegen der Wasserpuppenshow, mussten wir uns bisschen durch hetzen. Die Zitadelle hat vorne eine schöne Gartenanlage, man kann dann hochgehen und hat eine tolle Sicht. Außerdem führt ein Lampionweg zum Tempel und in den hinteren Teil des Geländes.

    Zitadelle Tang Long 
    Vietnam Reisebericht – Zitadelle Tang Long 

    Wasserpuppentheater

    Um 17:20 Uhr ging die Vorstellung im Theater los. Wir waren wirklich richtig knapp da, erst 10 Minuten vorher. Der Saal war gut gefüllt, aber vereinzelt waren noch Plätze frei, es war extrem gut klimatisiert und uns wurde richtig kalt zwischendurch.

    Ja und dann ging es auch pünktlich los. Zuerst spielte das Orchester an den Seiten und dann kamen die ersten Puppen zum Vorschein. Ein Highlight war definitiv gleich zum Anfang der Drache, der Feuer spuckte. Die Aufführung ging 50 Minuten und wir mussten so manches Mal schmunzeln. Es war eine niedliche Sache und wir würden sagen ein Must See in Hanoi. So eine Art Theater gibt es auch nur in Vietnam und nirgendwo anders.

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    Puppentheater Vietnam
    Reisebericht Vietnam – Wasserpuppentheater –

    Reisebericht Vietnam • Tag 5-8 Cat Ba

    Auf die Insel Cat Ba freuten wir uns schon richtig doll, endlich Roller fahren und auf Erkundungstour gehen. Am frühen Morgen um 7:30 Uhr wurden wir in der Nähe des Hotels mit dem Busunternehmen Morning Cat Ba abgeholt. Die Tickets dafür hatten wir uns online bei 12GoAsia* gekauft und haben 24 € bezahlt. 

    Der Bus ist etwa 3 Stunden gefahren, bevor es mit dem Speedboot rüber nach Cat Ba ging. Mit dem Speedboot sind wir vom Hafen dann nicht mal 10 Minuten gefahren. Auf der anderen Seite wartete schon der nächste Bus, um uns zu unserer Unterkunft zu fahren. Wir sind etwa 25 Minuten gefahren und wurden an der Straße, 2 Minuten von der Unterkunft entfernt, raus gelassen. 

    Tran Chau Homestay 

    Wir wurden mit einem Lächeln von Tran begrüßt und einem kläffenden kleinen Hund. Er bat uns einen Sitzplatz an, brachte uns Wasser und Durian, dabei wurden wir gleich so abgelenkt von dem süßen Wauzi. Voller Freude und stolz stellt er sich und seine Familie vor, inklusive Chi Chi. Das war der kleine kläffende Hund, Chi Chi ist 2 Monate alt und einfach zuckersüß, sie hat unser Herz gleich erobert und zum Schmelzen gebracht. Am liebsten hätten wir sie stundenlang gestreichelt, doch dann stand Tran auf, um uns unser Bungalow zu zeigen.

    Link zur Unterkunft: Tran Chau Homestay*

    Tran Chau Garden Home
    Reisebericht Vietnam – schöne Unterkunft in Cat Ba-

    Mit dem Roller ins Stadtzentrum

    In der Unterkunft kann man sich auch einen Roller für 5 €/Tag leihen und das ist auch die beste Möglichkeit um in die Stadt zu kommen. Zu Fuß wäre es über eine Stunde und mit dem Roller nur 10 Minuten. Der Tank war fast leer,  sodass wir erstmal an einer Tankstelle hielten. Wir tankten gleich voll, weil es die nächsten Tage unser Transportmittel war. 

    Marius hatte vorher schon etwas Panik, dass der Verkehr krass wird, aber es war erstaunlich angenehm und bei weitem nicht mit Hanoi zu vergleichen. Wir wollten auch gar nicht weit fahren und erstmal nur zum Essen in die Stadt fahren. Bei Happy Cow haben wir die Casa Bonita gefunden und sind dort hin. Das Essen war ganz gut, aber natürlich etwas teurer als normalerweise, aber da wir eine andere Ernährungsform haben, ist das hier eben so. 

    Reisebericht Vietnam • Cat Ba erkunden

    Am nächsten Morgen haben wir uns schon früh auf den Weg gemacht, denn wir hatten einiges geplant. Zuerst sind wir in die Stadt wieder zur Casa Bonita gefahren, da haben wir gefrühstückt, bevor es mit dem Roller auf Erkundung ging.

    Zuerst sind wir in ein altes Krankenhaus gefahren, was sich in einer Höhle befindet, hier haben wir eine kleine Tour bekommen und ein Einblick in die Räume. Von dort aus ging es etwa 3 Kilometer weiter in die Trang Trung Höhle. Für den Eintritt zahlten wir 80.000 VND pro Person, weil wir uns gleich ein Kombiticket für den Cat Ba Nationalpark geholt haben. Die Tropsteinhöhle konnten wir dann ganz alleine erkunden, sind teilweise durch kleine Gänge oder in geduckter Position durch die Höhle gelaufen. Der Ausgang war etwa 300 Meter vom Roller entfernt, da liefen wir hin und es ging weiter Richtung Nationalpark. 

    Cat Ba Nationalpark 

    Am Nationalpark war eine Frau, die uns rüber winkte um zu Parken. Wir dachten, sie gehört zum Park und folgten den Anweisungen. Tatsächlich war die Dame einfach nur eine Straßenverkäuferin, die neben dem Parkplatz ihren kleinen Shop hatte und hoffte, dass wir bei ihr Getränke kaufen.

    Wir hatten erst etwas Bedenken, das wir dort das Parken zahlen müssen, aber es war ein ausgewiesenes Schild, wo nichts drauf stand, dass man zahlen muss. Als wir den Roller in die geparkte Position brachten, ging es direkt zum Parkeingang. Eine Tafel zeigte den 1,5 Kilometer langen Wanderweg. Bei der Luftfeuchtigkeit ging es ganz viel Bergauf und wir waren ganz schön k.o.

    Wenn du gerne wissen möchtest, wie man auf Cat Ba kommt und einen ausführlichen Reisebericht unserer Tage auf Cat Ba lesen möchtest, dann findest du hier, einen separaten Blogbeitrag mit nützlichen Tipps und Sehenswürdigkeiten.

    Vietnam Reisebericht
    Reisebericht Vietnam – mit dem Roller um Cat Ba –
    Beste Auslandskrankenversicherung

    Auch auf einer Reise sollte man sich bestmöglich absichern, denn wenn man nicht auslandskrankenversichert ist, kann es zu hohen Ausgaben kommen. Wähle am besten eine gute Auslandskrankenversicherung die weltweit greift.

    Reisebericht Vietnam • Tag 9-10 Ninh Binh

    Damit wir nicht 14 Stunden unterwegs sind, haben wir in Ninh Binh für eine Nacht einen Stopp eingelegt und ihn auch nicht bereut. Das Städtchen ist mega süß und hat uns super gut gefallen. Viel haben wir natürlich nicht gesehen, aber das was wir sahen gefiel uns gut. Wir kamen erst zur Nachmittagszeit an und sind dann gegen 16 Uhr ins Stadtzentrum zum Ho Ky Lan See gelaufen. Hier haben wir uns dann so richtig verloren, überall hängen Lampions und schmücken den Weg. Zuerst sind wir über die Brücke zur anderen Seite rüber, hier kann man sich gleich zwei Pagoden und einen Tempel ansehen. Wir sind danach direkt auf den Ky Lan Berg hoch um uns die Aussicht von oben anzugucken. Ein kleiner Weg führte am Felsen direkt hoch, nur ein paar Stufen, dann war man schon oben. Hier hatte man von allen Seiten einen Rundumblick. 

    Man kann noch ein ganzes Stück weiter runter spazieren, hier sind in einer Passage ein paar Cafes wo man sich toll an den See setzten kann. Wir sind am Abend, wo alle Lampions an waren, nochmal ins Highlands Cafe gegangen. 


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    Reisebericht Vietnam • Tag 11- 13 Dong Hoi

    Nach unserer Anreise haben wir erstmal nicht viel gemacht. Am Abend gingen wir nur noch was Essen, haben unseren Ausflug für den nächsten Tag geplant und sind dann müde ins Bett gefallen.

    Ausflug in den Phong Nha Ke Bang

    Der Wecker klingelte, es war grad mal 6:30 Uhr, wir gingen um 7:30 Uhr zum Frühstück, weil um 7:50 Uhr der Bus kam. Für den heutigen Tag stand ein Ausflug in den Nationalpark an. Wir hatten hin und her überlegt ob man nicht mit dem Roller alleine fahren kann, haben uns dann aber doch dagegen entschieden. Uns wurde gesagt der Weg dahin soll zum Teil nicht so gut sein mit dem Roller.

    Ein weiteres Pärchen saß beim Frühstück und machte den Ausflug auch, der Bus kam uns pünktlich abholen und nach und nach sammelten wir noch mehr Leute ein. 

    Vietnam Reisebericht •Paradise Höhle

    Am Vormittag ging es zuerst in die Paradise Höhle, vom Parkplatz holte uns ein Elektroauto ab, um uns ein Stück bis zum Wanderweg zu bringen. Von hier ging es dann ein Stück durch den Dschungel, nach ungefähr 20 Minuten waren wir oben an einem Überdachtem Sammelplatz, hier konnte man sich was zu Essen holen, auf Toilette gehen oder einfach warten bis es weiter ging. 

    Dann hatten wir gut 1,5 Stunden Zeit, um uns die Paradise Höhle alleine anzuschauen. Die Zeit war ausreichend, aber wir hätten uns wahrscheinlich alleine noch länger aufgehalten. Die Höhle hat uns sehr beeindruckt, die vielen Stalaktiten und Stalagmiten, einfach wahnsinn. Noch nie zuvor haben wir sowas gesehen, vor allem nicht in der Größe. Die Höhle ist eigentlich 31 Km lang, aber nur 1 Km ist für Touristen zugänglich. 

    Vorbereitungen für die dunkle Höhle

    Bevor wir in die dunkle Höhle gingen, haben wir im Restaurant Mittag gegessen, das war im Ausflug inklusive. Essen war so lala, lecker ist was anderes, es war okay. Das Wetter wurde auch immer schlechter, zuerst nieselte es nur und dann fing es an richtig zu blitzen und zu donnern. 

    Trotz starkem Regen und Blitzen ging es mit vollen Bäuchen erstmal auf eine Zipline, die uns auf die andere Seite, einmal komplett über den See manövrierte. Marius hat damit keine Probleme mit Gewitter, aber ich hasse es und hatte echt bisschen Angst mich daran zu hängen.

    Naja, Augen zu und durch, dachte ich. Wir bekamen unsere Sicherheitsgurte angelegt, dann sollten wir uns schon mal Schwimmwesten anziehen und ein Helm mit Stirnlampe.

    Der Guide sagte vorher noch, unbedingt Beine hochnehmen, wenn man auf der anderen Seite ankommt. Das war tatsächlich auch echt gefährlich, denn wo man drüben ankam, war nur eine Matte ausgelegt und wenn man die Beine nicht hochgenommen hätte, dann wäre es wahrscheinlich schmerzlich geworden.

    Dunkle Höhle

    Und als alle auf der anderen Seite ankamen, mussten wir nun ein Stück über den See schwimmen und es war arschkalt. Zum Glück waren es nur wenige Meter, aber bis dahin hatte der Körper sich an die Kälte gewöhnt.

    Am Eingang der Höhle machten alle ihre Stirnlampe an, es ging los. Man musste sich ab jetzt wirklich komplett mit fühlen und genauem Hingucken durch die Höhle bewegen, einfach weil es stockfinster war. Überall waren die leuchtenden Punkte von den Helmlampen, eigentlich musste man sich nur daran orientieren. Es ging durch matschigen Boden, teilweise durch ganz enge Wege, wo man nur step by step sein Fuß nach vorne bewegen konnte. Wir kletterten über Steine, rutschten, schwammen durchs Wasser und gingen in ein Schlammbad. Das war vielleicht was, man rutschte permanent weg, weil es so rutschig war, aber es war eine ganz lustige Erfahrung. Vor allem, weil man den Schlamm wirklich überall hatte, sogar im Gesicht.

    Marius in einer Schlammhöhle
    Reisebericht Vietnam – Marius in der dunklen Höhle-

    Reisebericht Vietnam • Tag 14-19 Da Nang

    Nach unserer 8 Stündigen Fahrt waren wir bisschen platt und haben uns erstmal ein Taxi genommen, um zum Hotel zu kommen. 

    Katastrophales Hotel 

    Im Hotel begrüßte uns eine Dame, die kein Englisch sprach und sich nur mit Google Übersetzer zu helfen wusste. Das war erstmal überhaupt nicht schlimm für uns, anschließend wollte sie jedoch unsere Reisepässe so lange behalten bis wir auschecken. Da wir sowas generell nicht mit machen, fragten wir sie ob eine Kopie reicht. Darauf hin gab sie uns die Pässe wieder und brachte uns zum Zimmer. 

    Als wir in das Zimmer kamen, war der Ausblick auf eine Seitengasse, es war laut wegen Bauarbeiten und bei, weiteren Minuten die wir im Zimmer verbrachten meldete sich die Lunge. Es roch leicht muffig, wir vermuteten Schimmel, so war es auch. Überall an den Wänden waren gelbe Flecken und am Bett war sogar alles schwarz. Im Spülbecken waren noch Essensreste und der Klodeckel war komplett kaputt. Es war so schrecklich, dass wir nicht bleiben wollten. Wir sagten der Dame am Empfang, dass es uns schrecklich leid tut, aber wir das Zimmer als dreckig empfinde und gehen wollen. Sie bat ein anderes Zimmer an, also ging ich mit ihr rüber, während Marius drüben wartete. Der Flur auf dem Weg zum Zimmer war komplett schimmelig, staubig und einfach nur eklig. 

    Das andere Zimmer war ähnlich, gelbe Wände und nicht so sauber, ich machte ein Video, um es Marius zu zeigen. Beide entschieden wir dann zu gehen uns uns was Neues zu suchen. Glücklicherweise hatten wir auf unseren Ausflug in Dong hoi ein Pärchen kennengelernt, die uns ein gutes Hotel empfohlen haben. 

    Auf der Suche nach einem neuen Hotel 

    Das Wetter war wieder Mal nicht das Beste für solche Aktionen, denn es regnete und war ungemütlich. Wir machten uns auf gut Glück auf zum Hotel und fragten dort, ob ein Zimmer frei ist. Glück gehabt, für zwei Nächte konnten sie uns eins anbieten.

    Mit Low Budget, hatte das zwar nichts zu tun, aber wir waren froh, denn das Zimmer war super gemütlich, sauber und extrem schick. Außerdem konnten wir das Gym und den Rooftop Pool nutzen. Für beide Nächte haben wir mit Frühstück 88 € bezahlt, aber das Frühstück war echt ein Witz, sehr schlechtes Preis Leistungsverhältnis. 

    Link zur Unterkunft: CN Palace Boutique Hotel*

    Unterkunft vietnam

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    Vietnam Reisebericht
    Reisebericht Vietnam – Rooftop Pool im CN Palace Boutique Hotel-
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    Vietnam Reisebericht • Neuer Tag , neues Glück 

    Am nächsten Tag starteten wir ausgeruht in den Tag und liehen uns einen Roller im Hotel, für 130.000 VND (ca. 5 €).  Eigentlich war der Plan zur goldenen Brücke zu fahren, die man immer sieht wenn man Da Nang googelt. 

    Auf dem Weg zur goldenen Brücke 

    Gegen 10 Uhr haben wir uns aufs Moped geschwungen, um zur goldenen Brücke in den Bana Hills zu fahren. Von der Unterkunft waren es 39 Kilometer. Zuerst ging es durch den verrückten Stadtverkehr, dann wurde es etwas ruhiger auf den Straßen und während Marius sich auf den Verkehr konzentrierte, genoss ich die grüne Berglandschaft. 

    Freizeitpark statt Brücke 

    Google wollte uns zur Brücke leiten, doch kurz bevor wir da waren, hielt uns jemand von einem Golf Club an und sagte uns, das wir über deren Anlage nicht fahren können. Er schickte uns Richtung Sunworld Freizeitpark, da wunderten wir uns schon sind aber trotzdem hingefahren. 

    Ok, scheinbar ist die Brücke in einem Freizeitpark, das hat sich vorher nur nicht so rausgelesen und wir gingen davon aus man kann einfach zur Brücke düsen. Nachdem wir den Roller parkten und sahen wir viele da standen, konnten wir ahnen wie voll es dort sein wird. Wir sind zur Kasse gelaufen und haben auf jeden Fall nicht mit so einem Ticketpreis gerechnet, umgerechnet wären es um die 30 € gewesen. Da wir aber nur die Brücke sehen wollten und uns der Freizeitpark so gar nicht interessierte, sind wir wieder zurückgefahren. 

    Vietnam Reisebericht • Laddy Buddha 

    Da noch der ganze Tag vor uns lag, haben wir umgeplant und sind zur Lady Buddha gefahren. Eine Tempelanlage, die mitten an der Küstenstraße liegt. 

    Das Wetter war auf jeden Fall ganz gut und die Sonne brezelte ordentlich, auf dem gesamten Gelände war so gut wie kein Schatten. 

    Auch wenn uns die Buddha mit ihren 62 Metern mehr faszinierte, verbrachten wir gute 1,5 Stunden. Wir mussten kurz auch mal ein Päuschen einlegen, weil es Marius nicht so gut ging. 

     Hotelwechsel die Zweite 

    Da wir ja nur zwei Nächte bleiben konnten, haben wir uns noch im Fitnessraum ausgetobt, waren dann frühstücken und checkten gegen 11 Uhr aus. Weil wir nicht wussten, ob man schon im neuen einchecken kann, sind wir noch ein Kaffee trinken gefahren. 

    Um 13 Uhr checkten wir dann im neuen Hotel ein, das lag mitten im koreanischen Viertel und hat uns von der Lage noch besser gefallen. Das ganze Hotel war sehr schick, ähnlich wie bei dem anderen, nur dass der Rooftop Pool nochmal krasser war. Von ganz oben hatte man echt einen kompletten Rundumblick über da Nang, das fanden wir richtig toll. 

    Link zum Hotel: The Dream Suite Hotel*

    Entspannter Tag im Spa  

    Nachdem wir doch sehr schnell gereist sind und mal etwas runterkommen wollten, haben wir uns eine Massage im Spa Bereich gegönnt. Zuerst sind wir in die Sauna und direkt im Anschluss eine Ganzkörpermassage, für 12 € kann man da echt nicht meckern und es tat so gut.  

    Am Nachmittag zum Strand 

    Nach mittlerweile 3 Tagen, die wir schon in Da Nang waren, haben wir es endlich zum Strand geschafft. Der ist nur 15 Minuten zu Fuß entfernt vom Hotel, hier haben wir einen langen Spaziergang gemacht und sind danach essen gefahren. Hatten nämlich ein gutes veganes Restaurant über Happy cow gefunden.  

    Den Abend haben wir dann entspannt am Pool ausklingen lassen und über den Dächern von Da Nang geblickt.

    Da Nang Starnd
    Reisebericht Vietnam – Strand in Da Nang-

    Vietnam Reisebericht  Tag 3 in Da Nang • Hai Van Pass

    Heute ging es für uns in die Berge, um auf dem Hai Van Pass zu düsen, die Strecke war wunderschön, wir haben hier und da gehalten, um Fotos zu machen. Zum Schluss waren wir noch an einem Strand, da er von oben ganz schön aussah , nur unten dann nicht mehr. 

    Marmorberge 

    Wir sind den ganzen Weg wieder zurück vom Pass und dann zu den Marmorbergen gefahren, die befinden sich mitten in der Stadt. Interessanterweise vermutet man dort eigentlich keine Berge, aber die 5 stehen einfach mitten drin. Sie haben die Namen der 5 Elemente und auf dem Wasserberg kann man einige buddhistische Höhlen und Tempel besuchen. 

    Wir sind mit dem Fahrstuhl hochgefahren, weil es zu warm war und man den Weg damit etwas abkürzen konnte.


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    Vietnam Reisebericht Tag 4 in Da Nang • Tagesausflug nach Hoi An 

    Auch wenn man eigentlich eher zum Abend nach hoi an sollte, um die Lampionsstadt zu besichtigen, haben wir uns entschieden mitten am Tag, bei knallender Sonne loszufahren. 

    Für die Strecke brauchten wir etwa 35 Minuten, also nicht weit weg. Das erste Problem in der Stadt war schon mal das Parken. Überall in der Altstadt kostet es was, angefangen bei 5.000 VND, am Ende zahlten wir 10.000 VND. Wir hatten auch ehrlich kein Bock mehr immer wieder im Kreis zu fahren, um was Kostenloses zu finden. 

    Wir tigerten mehr oder weniger durch die Stadt und machten  immer wieder ein Halt, weil es viel zu heiß war. Leider wurde man auch sehr viel belagert, was die ganze Sache noch nerviger machte. Ständig wollte man einem irgendein Quatsch andrehen. 

    Altstadt und Tempel 

    Die Altstadt und Gebäude sind wirklich echt schön, wobei man entweder Souvenirs oder Klamotten kaufen kann. Es gibt viele Cafés und Restaurants, man kann also weder verdursten noch verhungern. Überall hängen Lampions, eigentlich in der ganzen Stadt verteilt. Sicher kann man hier auch das Treiben gut beobachten, wenn man sich irgendwo reinsetzt auf ein Getränk oder zum Essen. Uns war es am Ende alles zu viel, die Tatsache, dass es zu warm war und dass man von allen Seiten belagert wurde. Man konnte kaum in Ruhe einfach mal so durch eine Gasse schlendern und zu dem ist hoi an sehr Touristisch. 

    Wir waren in zwei Tempel drin, wo wir mehr oder weniger den Ticketschalter ignorierten, weil man uns keine Antwort geben konnte, wo man Tickets herbekommt. 

    Insgesamt hat uns Hoi an, zumindest bei Tageslicht, nicht so zu gesagt. Wir hätten vielleicht abends eine schönere Atmosphäre mit den vielen Lampions gehabt. Als wir über den Markt gegangen sind und die unfairen Preise für Obst entgegengeworfen bekamen und wir echt schlucken mussten, dass man teils mehr als Doppelte verlangt als im Supermarkt, haben wir entschieden frühzeitig zu fahren. Schade, denn wir hatten uns eigentlich auf den Ort gefreut, am Ende empfanden wir es als sehr überbewertet und wie gesagt sehr touristisch. 

    Letzter Tag in Da Nang 

    Unseren letzten Tag in Da Nang haben wir optimal genutzt und alles was produziert haben in einem Kaffee aufzuarbeiten. Wir saßen einfach vier Stunden am Laptop um am Blog zu schreiben und das Video für YouTube zu schneiden. Der Ort bat sich einfach an, weil wir W LAN haben und man nebenbei noch lecker Kaffee schlürfen konnte. 

    Fußballspiel am Abend 

    Da unser Zug erst ganz spät um 23 Uhr gefahren ist, haben wir uns noch ein Fußballspiel angeguckt. Aus Hanoi haben wir gelernt schon vorab Karten zu kaufen und nicht erst auf den letzten Drücker. Da wir die schon gestern

    Reisebericht Vietnam • Tag 20-23 Mui Ne

    Unsere Anreise mit dem Zug hat ganze 20 Stunden gedauert, 15 Stunden saßen wir im Zug, inklusive über Nacht und dann hieß es warten auf ein Taxi. Wir sind völlig übermüdet aus dem Zug gestiegen und wurden draußen gleich belagert, ob wir ein Taxi haben wollen. Dabei wollten wir erstmal in Ruhe bei Grab schauen. Leider war keins in der Nähe, sodass wir erstmal ein Stück zu Fuß hoch gelaufen sind. Der ursprüngliche Plan war, dass wir uns ein Roller am Bahnhof nehmen, da wir aber mitten in der Pampa auf einem Dorf, in der Nähe von Phan Thiet waren, mussten wir wohl oder übel ein Taxi nehmen. 

    1 Stunde umsonst gelaufen

    Nachdem wir nun schon fast eine Stunde gelaufen sind und unterwegs immer wieder angehupt wurden, fragten wir, wie viel eine Fahrt kostet. Der erste sagte was von 600.000 VND, dass sind umgerechnet 25 €, war uns zu teuer. Der zweite hielt an und sah, dass wir nebenbei die Grabapp aufhaben und hat gesehen, wie viel wir da zahlen müssten und sagte 400.000 VND, wir waren uns aber nicht sicher, ob es ein fairer Preis ist. Er belagerte uns ziemlich lange, bis wir ihn wegschickten. 

    Es kam danach einfach kein Taxi mehr, ins nächste Städtchen Phan Thiet wären es aber noch 6 Kilometer gewesen, was nach 15 Stunden Zug fahren und Müdigkeit keine Option war. Nach Mui Ne, wo wir ja eigentlich hin mussten waren es sogar noch 33 Kilometer.

    Wir hielten an einem Straßenhändler, dort setzten wir uns hin und wir schrieben der Unterkunft, ob sie uns ein Taxi schicken können. Nach ewigem hin und her, langem Warten, Starkregen, nassen Rucksäcken, schickte sie uns ein Auto, dass dann am Ende genauso viel kostete wie uns der Taxifahrer, den wir wegschickten, angeboten hatte. 

    Vietnam Reisebericht • Rote Sanddünen 

    An unserem ersten richtigen Tag in Mui Ne machten wir uns mit dem Roller zu den roten Sanddünen auf, denn die waren nur 2 Kilometer von unserer Unterkunft entfernt. Wir hatten uns richtig darauf gefreut und als wir dort ankamen, den Roller parkten, wurden wir auch schon vollen allen Seiten angesprochen. Man fragte uns, ob wir eine Matte für die Dünen haben wollen, zum runterrutschen. Wir lehnten erstmal ab und gingen die Dünen hoch. Es sehr heiß und überall lag leider Müll. 

    Umso länger wir zu guckten, wie die Leute die Dünen runterrutschten, desto mehr Lust bekamen wir das Selbe zu machen. Also gingen wir wieder runter, um uns eine Matte zu holen.

    Red Sand Dunes Mui Ne
    Reisebericht Vietnam – Marius auf den roten Sanddünen in Mui Ne –
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    Handeln bei den Matten

    Man bat uns eine Matte für 50.000 VND (ca. 2 €) an, da wir das aber immer damit vergleichen, dass wir dafür schon eine Portion Essen bekommen, gingen wir zum Nächsten. Hier handelten wir 30.000 VND (ca. 1,20 €) aus. 

    Es ging wieder den ganzen Weg zurück, bergauf, Marius setzte sich zuerst auf die Matte, versuchte zu rutschen und blieb stecken. Es funktionierte einfach nach einigen Malen immer noch nicht, als plötzlich eine Frau kam. 

    Rutschen mit Hilfe

    Sie zeigte uns einen anderen Weg, die Dünen waren hier etwas höher und sie schmierte Wachs auf die Matten. Mit anschubsen und wachsen hatte es dann auch geklappt. Endlich konnten wir auch mal Rutschen. Es zogen immer dunklere Wolken auf und der Rutschspaß hatte sich erledigt, Gott sei Dank klappte es davor noch ein paar Mal. Die Dame fragte nach einem Trinkgeld, da sie uns ja die ganze Zeit geholfen hatte. Wir haben ihr unsere letzten 5000 VND (ca. 0,21 €) angeboten, die sie sauer ablehnte und Marius sogar noch beschimpfte, dass er ja so schwer war und sie uns signalisierte, dass sie mehr Trinkgeld will. Was wir sehr schade fanden, dass man nicht mal so ein bisschen wertschätzte. 

    Diskussion nach Matten Rückgabe

    Leider war am Ende die Matte, die aus wirklich nur Plastik bestand, etwas eingerissen. Wir rechneten damit, dass da noch was kommen wird. Als wir unten waren und die Matte zurückgeben wollten, uns entschuldigten, dass sie kaputtgegangen ist, verlangte man weitere 50.000 VND. Dem Herren sagten wir dann nochmals das es uns leidtut, wir aber nur noch 5000 VND anbieten können, auch dieser wollte unser Geld nicht. Mit einem echt bedrückenden Gefühl verließen wir den Platz und waren ziemlich geschockt. 

    Weiße Sanddünen

    Am darauffolgenden Tag sind wir zu den weißen Sanddünen gefahren, die lagen aber etwas außerhalb und wir hatten eine halbstündige (25 Km) Fahrt vor uns. Wir hofften, dass die Dünen ein besseres Erlebnis werden. 

    Eintritt kurz vor den Sanddünen

    Kurz bevor wir an den Dünen waren, mussten wir an einem Häuschen vorbei, hier saß ein Herr der 15.000 VND/Person verlangte. Wir fragten uns wofür, denn er konnte es uns auf Nachfrage nicht erklären, deswegen sind wir dann auch weiter gefahren. Ein Stück weiter konnten wir uns in einem kleinen Waldstück, im Schatten, hinstellen. Hier wurde nicht nach einem Eintritt gefragt, war das davor doch in Ordnung? Wir wussten es nicht, hatten erstmal misstraut. 

    Wenn man zu den Sanddünen will, muss man erstmal durch ein kleines Cafe laufen und an vielen Touristen vorbei. Es dauerte nicht lange, da kam schon ein Herr auf uns zu und fragte, ob wir eine Jeeptour oder ein Quad ausleihen wollen. 

    Wir wollten uns aber erstmal in Ruhe umsehen, setzten uns auf eine Bank und beobachteten. Die Preise um ein Quad zu leihen, je nach CC Klasse, kostete 400.000 oder 600.00 VND / 20 Min. Das war uns zu teuer und wir überlegten einfach alleine hoch zu laufen. Problem war, es war Mittagszeit und brütende Hitze. 

    Ein anderes Pärchen getroffen

    Wir sahen wie ein anderes Pärchen gerade von den Dünen zurückkamen und fragten die einfach wie der Weg war. Sie meinten, dass sie etwas am See lang sind, ein Stück über die Dünen, aber es nicht anstrengend war, bis auf die Hitze. Schnell stellte sich raus, dass wir uns gut verstehen, die beiden kamen aus Wien. Wir unterhielten uns über die Preise und da kam auch schon der Nächste an, der fragte uns ob wir eine Jeeptour machen wollen. Die Kosten lagen bei 800.000 VND, also noch mehr als die Quads. Aber da wir zu viert waren und eigentlich alle schon Bock hatten auf die Dünen hochzugehen, teilten wir uns zu viert die Fahrt und zahlten am Ende nur die Hälfte pro Paar. 

    Vietnam Reisebericht • Rauf auf die Dünen

    Bevor wir alle einstiegen, sagte man uns noch das wir auf den Dünen und an den Spots, an denen er hält solange bleiben können wie wir wollen. Jeder setzte sich hin und dann ging es los, wir unterhielten uns alle nett, die Fahrt war sehr kurvig, wackelig und machte eine Menge Spaß. Als wir ganz oben auf den Dünen war, stiegen wir aus und genossen den Ausblick, jeder machte ein Foto und der Wind peitschte um die Ohren. Die Drohne konnten wir hier leider nicht rausholen, auch wenn es eigentlich geplant war. 

    Weiter zu einer kleinen Oase

    Nach der grandiosen Aussicht von oben, sind wir weiter gefahren zu einer kleinen Oase, wie sie es nannten. Es ging die Dünen runter, teils sehr steil, das Auto glitt von ganz alleine nach unten. Es hieß also gut festhalten.

    Dann parkte der Fahrer an einem kleinen See, etwas im Schatten an einem kleinen Waldstück. Hier haben wir uns erst so richtig verquatscht, tauschten uns über die Reise in Vietnam aus, dabei vergaßen wir fast den Ort. 

    Man drehte danach noch eine kleine Runde extra über die Dünen, es machte so ein Spaß und hätte ruhig noch ewig so weiter gehen können. Der Sand flog ins Gesicht, die Sonne brannte auf der Haut und die neuen Bekanntschaften waren sehr nett. Der Ausflug hatte sich für uns diesmal definitiv gelohnt, vor allem wenn man solche Erinnerungen mit nimmt.

    Reisebericht Vietnam • Tag 23-26 Can Tho

    Unser vorletzter Stop unserer Reise durch Vietnam war Can Tho. Hier wollten wir hin um einen Ausflug ins Mekong Delta zu machen. Dafür haben wir Linh angeschrieben und einen Termin ausgemacht. Sie macht die Touren schon seit Jahren und wir wurden durch einen anderen Blog auf sie aufmerksam. Kleiner Spoiler, wir haben es nicht bereut. 

    Tatsächlich hat uns Can Tho besser gefallen als gedacht, die Stadt ist weniger touristisch und die Menschen waren freundlicher als wir es bis dato gewohnt waren.

    Wir waren auf dem Markt, der ist immer abends, sind bisschen rumgeschlendert und hatten paar entspannte Tage. Ein kleines vegetarisches Restaurant haben wir auch gefunden, hier waren wir jeden Abend essen. Wir haben sogar mal Banh Mi am Straßenrand für nur 10.000 VND (0,43 €) gefunden. Das war jeden morgen unser Frühstück, für mich allerdings immer ohne Koriander, diese Kräuter finde ich nämlich scheußlich. Der Google Übersetzter hat mich gerettet, so konnte ich das nämlich immer abbestellen.

    Mekong Delta Tour

    Auf diesen Tag freuten wir uns schon sehr, am Abend vorher trafen wir uns mit Linh, um alles für die Tour zu besprechen. Die Tour war eines unserer absoluten Highlights in Vietnam. Die gesamte Tour war so lehrreich und super entspannt, deswegen haben wir dazu auch einen separaten Blogbeitrag geschrieben. Wenn du also mehr über unsere Tour durch das Mekong Delta lesen möchtest, dann schaue hier vorbei.

    Reisebericht Vietnam • Tag 26-29 Ho Chi Minh

    Der letzte Stop war Ho Chi Minh, auch bekannt unter dem Namen Saigon. Hier blieben wir nochmal für drei Nächte. Was wir ziemlich gut fanden, dass die Sehenswürdigkeiten alle mehr oder weniger aneinander waren. Wenn wir im Museum waren, weiter gelaufen sind, war die Notre Dame vor uns oder das Post Office. Durch die Bücher Straße sind wir auch geschlendert, hier kann mal als Bücherwurm fündig werden, allerdings waren die Bücher entweder auf vietnamesisch oder englisch. 

    Kriegsmuseum 

    Als wir das Museum zum Vietnamkrieg betraten, wussten wir in etwa was auf uns zukommen wird, denn wir hatten vorher schon ein bisschen was davon gehört. Das Museum ist in drei Stockwerken aufgebaut und kostet 40.000 VND (ca. 1,70 €), wir haben dazu noch einen Audioguide genommen (80.000 VND). Wir haben drei Stunden in dem Museum verbracht und mussten teils echt schlucken, denn es ging ganz schön unter die Haut. Das Schlimmste waren die Bilder und Schicksale der Menschen. Wir haben noch lange darüber gesprochen, weil wir einfach nicht verstehen können, wozu Menschen fähig sind. Das man nicht draus lernt und auch heute noch so viel Krieg herrscht. Trotzdem würden wir dieses Museum jedem empfehlen, der einen Einblick in den Vietnamkrieg haben möchte. 

    Platz rund um die Ho Chi Minh Statue 

    Der ehemalige Präsident Ho Chi Minh wurde zu ehren als Statue aufgestellt. Hier tummeln sich viele Touristen und besonders die Asiaten posieren hier für Fotos, wenn es sein muss auch mit Stativ. Wir mussten etwas warten, doch später haben wir dann auch noch ein Foto schießen können. Was uns immer wieder an Sehenswürdigkeiten auffällt, einfach warten, wenig später bekommt man dann auch noch ein gutes hin. Wenn man weiter hoch läuft, kommt direkt ein Springbrunnen und ein breite Straße. Es erinnerte uns an das Brandenburger Tor, mit seiner breiten Straße, denn drumherum waren einige Cafes, Restaurants und Shoppingläden. Hier haben wir auch ein gutes vegetarisches Restaurant gefunden, es schmeckte sehr gut, war aber etwas teurer für vietnamesische Verhältnisse. 

    ho chi minh statue
    Reisebericht Vietnam – Ho Chi Minh Statue am Rathaus –

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    Vietnam Reisebericht • Cu Chi Tunnel 

    Eigentlich wollten wir die Tunnel von Cu Chi alleine besichtigen. Wir hatten uns schon alles zurechtgelegt, Roller mieten, tanken und dann losdüsen. An unserem letzten Tag in Ho Chi Minh fragten wir also in unserem Hotel, ob es machbar ist einen Roller zu leihen. Die Dame am Empfang sagte, dass es 8 € kosten würde, wir aber nur einen Roller bekommen können, der nicht Automatik hat.

    Da leider alle weiteren vollautomatischen für den Tag ausgebucht waren, gingen wir woanders fragen. Direkt an der Ecke des Hotels ist auch ein Roller Verleih gewesen. Das Problem war aber, dass man als Pfand unseren Reisepass haben wollte. Da wir immer gelesen haben, dass man auf keinen Fall seinen Pass irgendwo hinterlegen soll, sind wir zurück zum Hotel. Wir haben überlegt, wie wir es anstellen können, zu den Tunneln zu kommen. Wir schrieben hin und her mit der Rezeption von unserem Hotel, fragten ob sie noch andere Verleihe kennt, aber alle wollten den Reisepass oder eine Kaution von 300 Dollar. So viel hatten wir aber nicht mehr. 

    Spontan Tour gebucht

    Es war noch nicht spät, grade mal 10 Uhr. Wir guckten bei Getyourguide* und haben eine Tour gefunden, die um 13 Uhr startete. Kurz überlegt ob wir es wirklich machen, nicht Mal 10 Minuten später, gebucht. 

    Es rief ein Herr von der Agentur an um zu fragen, ob wir eben die Tour buchten. Da es immer wieder abgehackt war, legte er ständig auf. Nachdem es dann endlich geklappt hat und wir eine stabile Verbindung hatten, konnten wir alle Einzelheiten zur Tour besprechen und er sagte uns wo wir uns treffen. Kurz vor 13 Uhr gingen wir runter, der Minivan stand schon da und wir stiegen ein. 

    Zwischenstop an Behindertenwerkstatt

    Bevor wir zu den Tunneln gefahren sind, wurde ein Halt gemacht an einer Behindertenwerkstatt. Dort arbeiten Menschen mit Behinderungen in Folge von Agent Orange. Hier werden in mehreren Etappen Bilder gemalt und anschließend verkauft. Wenn man eines der Bilder kauft, geht ein Teil des Erlös an die Menschen die dort arbeiten. 

    Tunnelsystem 

    Unser Guide erklärte uns die Tunnelsysteme in dem Wald wo wir waren, er zeigte uns wie die Menschen dort kämpften und wie es war dort zu leben. Es waren viele Infos und wir konnten selber mal in die Tunnel reingehen. Einer war sehr eng, da Marius Platzangst hat, bin ich alleine reingegangen. Es war so eng und stickige Luft, man musste in geduckter Position laufen und teilweise liegend weiter gehen. Die Erfahrung war echt krass und wir bereuen nicht die Tour gemacht zu haben. Was wir aber generell echt strange fanden, dass man dort an einem Schießstand auch schießen konnte. Das fanden wir aber mehr als unpassend für so einen Ort. 

    Cu Chi Tunnel
    Vietnam Reisebericht – Cu Chi Tunnel –

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